Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß DSGVO für die Kongressmesse German Legal Tech Summit am 3. Dezember 2026 in Hannover.
der German Legal Tech Summit GmbH · Stand: 24.08.2026
§ 1 Verantwortlicher und Geltungsbereich
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit der Kongressmesse German Legal Tech Summit am 3. Dezember 2026 in Hannover sowie den hierzu angebotenen digitalen und organisatorischen Leistungen ist: German Legal Tech Summit GmbH Hans-Böckler-Allee 26 30171 Hannover Deutschland
Diese Datenschutzerklärung gilt für die Verarbeitung personenbezogener Daten von Ausstellern, Sponsoren, Besuchern, Teilnehmern, Referenten, Standpersonal, Mitarbeitern und sonstigen an der Veranstaltung beteiligten oder mit dem Veranstalter kommunizierenden Personen.
Sie gilt insbesondere für die Verarbeitung personenbezogener Daten
bei der Anmeldung und Registrierung zur Veranstaltung,
bei der Durchführung und Organisation der Kongressmesse,
im Zusammenhang mit Aussteller- und Sponsorenverträgen,
bei der Ausstellung und Nutzung personalisierter Teilnehmer- und Ausstellerausweise,
bei der Kommunikation mit Teilnehmern, Ausstellern, Sponsoren und Referenten,
im Zusammenhang mit digitalen oder virtuellen Veranstaltungsbestandteilen,
bei der Durchführung von Foto-, Film- und Tonaufnahmen,
bei der Nutzung der Website des Veranstalters sowie
zur Wahrnehmung gesetzlicher, vertraglicher und berechtigter Interessen des Veranstalters.
Personenbezogene Daten werden vom Veranstalter ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der DSGVO, des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und – soweit einschlägig – des Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetzes (TDDDG), verarbeitet.
§ 2 Kategorien personenbezogener Daten
Im Rahmen der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Veranstaltung können insbesondere folgende Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden:
Stammdaten, insbesondere Vor- und Nachname,
Kontaktdaten, insbesondere E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Postanschrift,
berufliche Daten, insbesondere Unternehmen, Funktion, Position und Tätigkeitsbereich,
Registrierungs- und Veranstaltungsdaten, insbesondere Anmelde-, Ticket-, Teilnahme-, Einlass- und Ausweisdaten,
Vertrags- und Abrechnungsdaten von Ausstellern und Sponsoren,
Kommunikationsdaten aus E-Mail-, Telefon- und sonstiger Kommunikation mit dem Veranstalter,
technische Daten bei Nutzung digitaler Veranstaltungsangebote,
Daten zu Einwilligungen und deren Widerruf,
Bild-, Film- und Tonaufnahmen, soweit solche Aufnahmen im Rahmen der Veranstaltung erstellt werden,
gegebenenfalls weitere Daten, die die betroffene Person dem Veranstalter freiwillig mitteilt.
Die Angabe personenbezogener Daten ist grundsätzlich freiwillig. Soweit bestimmte Daten für den Abschluss oder die Durchführung eines Vertrages, die Registrierung, den Zutritt zur Veranstaltung oder die Erbringung einer gewünschten Leistung erforderlich sind, kann die Nichtbereitstellung dazu führen, dass die betreffende Leistung nicht oder nicht vollständig erbracht werden kann.
§ 3 Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung
Der Veranstalter verarbeitet personenbezogene Daten insbesondere zu folgenden Zwecken:
zur Vorbereitung, Organisation und Durchführung der Kongressmesse,
zur Bearbeitung von Anmeldungen und Registrierungen,
zur Ausstellung personalisierter Teilnehmer- und Ausstellerausweise,
zur Organisation des Einlasses und der Zutrittsberechtigungen,
zur Durchführung und Abwicklung von Verträgen mit Ausstellern, Sponsoren und sonstigen Vertragspartnern,
zur Kommunikation mit Teilnehmern, Ausstellern, Sponsoren, Referenten und Dienstleistern,
zur Bereitstellung gebuchter Leistungen und digitaler Veranstaltungsbestandteile,
zur Abrechnung und Zahlungsabwicklung,
zur Gewährleistung von Sicherheit und ordnungsgemäßem Veranstaltungsbetrieb,
zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungs-, Nachweis- und sonstiger Pflichten,
zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen,
zur Information über die Veranstaltung und – soweit rechtlich zulässig – über künftige Veranstaltungen,
zur Öffentlichkeitsarbeit und Berichterstattung über die Veranstaltung sowie
zur technischen und organisatorischen Weiterentwicklung der Veranstaltung und der digitalen Angebote.
Soweit die Verarbeitung zur Erfüllung eines Vertrages oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist, erfolgt sie auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Dies betrifft insbesondere die Anmeldung zur Veranstaltung, die Durchführung von Aussteller- und Sponsorenverträgen sowie die Bereitstellung gebuchter Leistungen. Die AGB sehen ausdrücklich eine Verarbeitung personenbezogener Daten zur Vertragserfüllung vor.
Soweit der Veranstalter aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen zur Verarbeitung personenbezogener Daten verpflichtet ist, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
Soweit die Verarbeitung zur Wahrung berechtigter Interessen des Veranstalters oder eines Dritten erforderlich ist und keine überwiegenden Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person entgegenstehen, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Berechtigte Interessen können insbesondere die effiziente Organisation der Veranstaltung, die Kommunikation mit Teilnehmern und Geschäftspartnern, die Öffentlichkeitsarbeit, die Dokumentation der Veranstaltung, die IT-Sicherheit sowie die Geltendmachung, Ausübung und Verteidigung von Rechtsansprüchen sein.
Soweit der Veranstalter personenbezogene Daten aufgrund einer Einwilligung verarbeitet, erfolgt dies auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
§ 4 Anmeldung und Registrierung
Bei der Anmeldung zur Kongressmesse werden diejenigen personenbezogenen Daten erhoben, die zur Bearbeitung der Anmeldung und zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind.
Hierzu können insbesondere Vor- und Nachname, Unternehmen, Funktion, E-Mail-Adresse, Rechnungsdaten, Ticket- bzw. Registrierungsdaten und gegebenenfalls weitere freiwillige Angaben gehören.
Bei Ausstellern und Sponsoren können darüber hinaus personenbezogene Daten von Ansprechpartnern sowie von benanntem Standpersonal und sonstigen Teilnehmern verarbeitet werden.
Die AGB sehen ausdrücklich vor, dass Standpersonal vorab über das vorgesehene Anmeldesystem namentlich zu benennen ist und personalisierte Ausstellerausweise nicht übertragbar sind.
Registrierungs-/Ticketdienstleister: Peppermint Digital GmbH, Boulevard der EU 8, 30539 Hannover
§ 5 Zahlungs- und Abrechnungsdaten
Soweit für die Teilnahme, Aussteller- oder Sponsoringleistungen Zahlungen zu leisten sind, verarbeitet der Veranstalter die hierfür erforderlichen Vertrags-, Rechnungs- und Zahlungsdaten.
Hierzu können insbesondere Name, Unternehmen, Anschrift, Rechnungsadresse, Rechnungsbetrag, Zahlungsstatus und sonstige für die Abrechnung erforderliche Angaben verarbeitet werden.
Soweit externe Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, werden die hierfür erforderlichen Daten an den jeweiligen Zahlungsdienstleister übermittelt. Zahlungsdienstleister: Stripe Payments Europe, Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, D02 H210, Irland
§ 6 Teilnehmer-, Aussteller- und Sponsoringverwaltung
Zur ordnungsgemäßen Durchführung der Kongressmesse verarbeitet der Veranstalter personenbezogene Daten der Teilnehmer, Aussteller, Sponsoren, Referenten und des Standpersonals.
Dies umfasst insbesondere die Zuordnung von Personen zu Unternehmen, Ausstellerständen, Sponsoringpaketen, Vorträgen, Programmpunkten und sonstigen Veranstaltungsleistungen.
Die Verarbeitung erfolgt insbesondere zur Organisation der Veranstaltung, zur Zugangskontrolle, zur Kommunikation sowie zur Erfüllung vertraglicher Verpflichtungen.
Soweit personenbezogene Daten von Mitarbeitern oder sonstigen Personen durch Aussteller oder Sponsoren an den Veranstalter übermittelt werden, hat der jeweilige Vertragspartner sicherzustellen, dass die hierfür erforderlichen datenschutzrechtlichen Voraussetzungen vorliegen und die betroffenen Personen ordnungsgemäß informiert wurden.
§ 7 Digitale und virtuelle Veranstaltungsbestandteile
Soweit die Veranstaltung digitale Zusatzleistungen umfasst, können personenbezogene Daten bei deren Nutzung verarbeitet werden. Hierzu können insbesondere gehören:
Registrierungs- und Zugangsdaten,
Login-Daten,
technische Verbindungsdaten,
Nutzungs- und Interaktionsdaten,
Daten zur Teilnahme an digitalen Programmpunkten,
gegebenenfalls Kommunikations- und Networking-Daten.
Die AGB sehen digitale Zusatzleistungen wie Online-Präsenzen, virtuelle Messestände, Streaming-Slots und den Zugang zu Networking-Plattformen ausdrücklich vor.
Die konkreten Datenverarbeitungen hängen von den jeweils eingesetzten technischen Plattformen und Dienstleistern ab.
Soweit für bestimmte Funktionen eine Einwilligung erforderlich ist, wird diese vor Beginn der betreffenden Verarbeitung eingeholt.
§ 8 Website, Server-Logfiles und technische Daten
Beim Aufruf der Website des Veranstalters können technisch erforderliche Daten verarbeitet werden, die für die Bereitstellung, Sicherheit und Stabilität der Website erforderlich sind. Hierzu können insbesondere IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs, angeforderte Ressourcen, Referrer-URL, Browsertyp, Betriebssystem und sonstige technische Informationen gehören.
Die Verarbeitung erfolgt, soweit erforderlich, zur technischen Bereitstellung und Absicherung der Website sowie zur Wahrung der berechtigten Interessen des Veranstalters an einem sicheren und funktionsfähigen Onlineangebot.
Hostinganbieter: United Domains
Soweit Logdaten nicht mehr benötigt werden und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder berechtigten Gründe für eine längere Speicherung bestehen, werden sie gelöscht oder anonymisiert.
§ 9 Cookies und vergleichbare Technologien
Die Website des Veranstalters kann Cookies und vergleichbare Technologien einsetzen.
Technisch notwendige Cookies können eingesetzt werden, soweit sie erforderlich sind, um einen vom Nutzer ausdrücklich gewünschten digitalen Dienst bereitzustellen oder die Kommunikation technisch zu ermöglichen.
Für nicht erforderliche Cookies und vergleichbare Technologien wird grundsätzlich vor deren Einsatz die erforderliche Einwilligung eingeholt.
Die Speicherung von Informationen auf dem Endgerät des Nutzers oder der Zugriff auf bereits dort gespeicherte Informationen richtet sich insbesondere nach § 25 TDDDG. Eine Einwilligung ist danach grundsätzlich erforderlich, soweit nicht eine gesetzliche Ausnahme, insbesondere für technisch erforderliche Vorgänge, greift.
Analyse-/Marketingdienste: Google Tag Manager & Google Analytics
§ 10 Newsletter und elektronische Werbung
Soweit der Veranstalter einen Newsletter oder vergleichbare elektronische Informationen anbietet, werden personenbezogene Daten zur Durchführung des jeweiligen Kommunikationsdienstes verarbeitet.
Eine werbliche Kontaktaufnahme per E-Mail erfolgt, soweit erforderlich, auf Grundlage einer Einwilligung oder einer anderen einschlägigen gesetzlichen Rechtsgrundlage.
Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Hierzu kann insbesondere die in den jeweiligen E-Mails vorgesehene Abmeldemöglichkeit genutzt werden.
§ 11 Kommunikation mit Teilnehmern und Geschäftspartnern
Bei Kontaktaufnahme mit dem Veranstalter per E-Mail, Telefon, Kontaktformular oder auf anderem Kommunikationsweg werden die dabei übermittelten personenbezogenen Daten verarbeitet.
Die Verarbeitung erfolgt zur Bearbeitung und Beantwortung der jeweiligen Anfrage sowie – soweit erforderlich – zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen oder zur Erfüllung eines Vertrages.
Die Kommunikation kann zur Dokumentation geschäftlicher Vorgänge und zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten gespeichert werden.
§ 12 Foto-, Film- und Tonaufnahmen
Während der Kongressmesse können Foto-, Film- und Tonaufnahmen erstellt werden.
Ziel der Aufnahmen ist insbesondere die Dokumentation und Berichterstattung über die Veranstaltung sowie die Öffentlichkeitsarbeit des Veranstalters und die Bewerbung zukünftiger Veranstaltungen.
Die AGB sehen vor, dass Aufnahmen, auf denen Stände, Firmenlogos oder Mitarbeitende des Vertragspartners erkennbar sind, zur Berichterstattung sowie zur Bewerbung künftiger Veranstaltungen in Print- und Onlinemedien verwendet werden dürfen, soweit keine überwiegenden berechtigten Interessen entgegenstehen.
Soweit die Verarbeitung auf berechtigte Interessen des Veranstalters gestützt wird, werden die Interessen und Grundrechte der betroffenen Personen berücksichtigt. Eine Verwendung zu anderen Zwecken erfolgt nur, soweit hierfür eine entsprechende Rechtsgrundlage besteht.
Bei Aufnahmen, bei denen einzelne Personen gezielt und individuell im Mittelpunkt stehen, wird – soweit erforderlich – vorab eine gesonderte Einwilligung eingeholt.
Personen, die nicht aufgenommen werden möchten, können sich grundsätzlich an das Veranstaltungspersonal wenden. Eine vollständige Vermeidung von Aufnahmen kann bei einer öffentlichen Veranstaltung jedoch nicht in jedem Fall gewährleistet werden.
§ 13 Referenten, Speaker und Präsentationen
Bei Referenten und Speakern können neben den allgemeinen Teilnehmerdaten insbesondere berufliche Informationen, Funktionen, Unternehmenszugehörigkeit, Vortragsthemen sowie Bild-, Film- und Tonaufnahmen verarbeitet werden.
Soweit Vorträge aufgezeichnet, live übertragen oder anschließend online bereitgestellt werden, erfolgt dies nur auf Grundlage einer hierfür bestehenden Rechtsgrundlage.
Soweit für die Veröffentlichung eines Vortrags oder von Aufnahmen eine Einwilligung erforderlich ist, wird diese gesondert eingeholt.
§ 14 Empfänger personenbezogener Daten
Personenbezogene Daten werden grundsätzlich nur an Dritte übermittelt, soweit hierfür eine Rechtsgrundlage besteht und die Übermittlung für den jeweiligen Zweck erforderlich ist.
Zu den möglichen Empfängern bzw. Kategorien von Empfängern gehören insbesondere:
technische Dienstleister und Hostinganbieter,
Registrierungs- und Ticketdienstleister,
Zahlungsdienstleister,
IT- und Softwaredienstleister,
Dienstleister für Veranstaltungsorganisation und Einlassmanagement,
Sicherheits- und Veranstaltungsdienstleister,
Dienstleister für Foto-, Film- und Medienproduktion,
Kommunikations- und Newsletterdienstleister,
Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und sonstige berufliche Berater,
Rechtsanwälte und sonstige zur Rechtsdurchsetzung eingeschaltete Dienstleister,
Behörden und sonstige öffentliche Stellen, soweit eine gesetzliche Verpflichtung besteht.
Soweit Dienstleister personenbezogene Daten im Auftrag des Veranstalters verarbeiten, werden die Anforderungen des Art. 28 DSGVO beachtet.
Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Aussteller, Sponsoren oder andere Teilnehmer erfolgt nur, soweit hierfür eine entsprechende Rechtsgrundlage besteht, insbesondere eine Einwilligung vorliegt oder die Weitergabe zur Erfüllung einer gewünschten Veranstaltungsleistung erforderlich ist.
§ 15 Übermittlung in Drittländer
Eine Übermittlung personenbezogener Daten in Staaten außerhalb der Europäischen Union bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums erfolgt nur, wenn die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind.
Soweit für einzelne eingesetzte Dienstleister eine Übermittlung in ein Drittland erfolgt, werden die jeweils einschlägigen Garantien und Rechtsgrundlagen berücksichtigt.
§ 16 Speicherdauer und Löschung
Personenbezogene Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für den jeweiligen Verarbeitungszweck erforderlich ist.
Nach Wegfall des jeweiligen Zwecks werden die Daten gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder andere Rechtsgrundlagen eine weitere Speicherung erfordern.
Daten aus Vertrags- und Abrechnungsverhältnissen können insbesondere aufgrund handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten über die Dauer der Veranstaltung hinaus gespeichert werden.
Soweit personenbezogene Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich sind, können sie bis zum Ablauf der hierfür maßgeblichen Verjährungsfristen gespeichert werden.
Für einzelne Datenkategorien gelten insbesondere folgende Löschfristen:
Registrierungsdaten:
Bis zum Ablauf der Veranstaltung bzw. bis zur abschließenden Bearbeitung der Registrierung. Eine darüber hinausgehende Speicherung erfolgt nur, soweit gesetzliche Aufbewahrungspflichten, die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder eine andere Rechtsgrundlage dies erfordern.
Teilnehmerdaten:
Grundsätzlich bis zum Ablauf der Veranstaltung und der anschließenden organisatorischen Abwicklung. Soweit die Daten für die Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich sind, erfolgt eine darüber hinausgehende Speicherung für die jeweils maßgebliche Dauer.
Rechnungs- und Buchungsdaten:
Nach Maßgabe der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungspflichten grundsätzlich sechs, acht oder zehn Jahre, abhängig von der Art der jeweiligen Unterlagen.
Foto-, Film- und Tonaufnahmen:
Grundsätzlich so lange, wie sie für den jeweils angegebenen Zweck erforderlich sind. Soweit die Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht, werden die Aufnahmen nach Widerruf der Einwilligung gelöscht, sofern keine andere Rechtsgrundlage oder berechtigte Gründe für eine weitere Speicherung bestehen.
Newsletterdaten:
Bis zum Widerruf der Einwilligung bzw. zur Abmeldung vom Newsletter. Nach der Abmeldung kann der Nachweis der erteilten Einwilligung und des Widerrufs für die Dauer der hierfür maßgeblichen gesetzlichen Verjährungs- und Aufbewahrungsfristen gespeichert werden.
Server-Logdaten:
Grundsätzlich für die Dauer von maximal 7 Tagen, sofern eine längere Speicherung nicht im Einzelfall zur Aufrechterhaltung der Sicherheit, zur Aufklärung von Sicherheitsvorfällen oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.
Einwilligungsnachweise:
Für die Dauer, in der die Einwilligung als Nachweis erforderlich sein kann, insbesondere bis zum Ablauf der jeweils maßgeblichen gesetzlichen Verjährungsfristen.
§ 17 Datensicherheit
Der Veranstalter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um personenbezogene Daten vor Verlust, Zerstörung, Veränderung, unberechtigter Offenlegung oder unberechtigtem Zugriff zu schützen.
Umfang und Art der getroffenen Maßnahmen richten sich insbesondere nach dem Stand der Technik, dem Umfang und den Zwecken der Verarbeitung sowie dem jeweiligen Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen.
Bei digitalen Veranstaltungsbestandteilen kann trotz angemessener technischer und organisatorischer Maßnahmen keine hundertprozentige Verfügbarkeit oder absolute Sicherheit digitaler Dienste gewährleistet werden.
§ 18 Rechte der betroffenen Personen
Betroffene Personen haben nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere folgende Rechte:
a) Recht auf Auskunft
Betroffene Personen können Auskunft darüber verlangen, ob und welche personenbezogenen Daten über sie verarbeitet werden sowie über die gesetzlich vorgesehenen weiteren Informationen.
b) Recht auf Berichtigung
Betroffene Personen können die Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten und gegebenenfalls die Vervollständigung unvollständiger Daten verlangen.
c) Recht auf Löschung
Unter den gesetzlichen Voraussetzungen kann die Löschung personenbezogener Daten verlangt werden.
d) Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
Unter den gesetzlichen Voraussetzungen kann die Einschränkung der Verarbeitung verlangt werden.
e) Recht auf Datenübertragbarkeit
Soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, besteht ein Recht, personenbezogene Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten bzw. deren Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen.
f) Recht auf Widerruf einer Einwilligung
Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
g) Widerspruchsrecht
Soweit die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 lit. e oder lit. f DSGVO beruht, besteht unter den gesetzlichen Voraussetzungen ein Recht auf Widerspruch. Gegen eine Verarbeitung personenbezogener Daten zum Zwecke der Direktwerbung kann jederzeit Widerspruch eingelegt werden.
Zur Ausübung der Rechte genügt grundsätzlich eine Mitteilung an: German Legal Tech Summit GmbH Hans-Böckler-Allee 26 30171 Hannover Deutschland E-Mail: info@germanlegaltechhub.com
§ 19 Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde
Unbeschadet anderer verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe besteht das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren.
Die Beschwerde kann insbesondere bei der für den Veranstalter zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde oder bei einer anderen zuständigen Aufsichtsbehörde eingelegt werden.
Die für den Veranstalter zuständige Aufsichtsbehörde ist: Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen (LfD Niedersachsen) Prinzenstraße 5 30159 Hannover Deutschland Telefon: 0511 120-4500 E-Mail: poststelle@lfd.niedersachsen.de Website: www.lfd.niedersachsen.de
§ 20 Keine automatisierte Entscheidungsfindung
Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne des Art. 22 DSGVO findet im Zusammenhang mit der Veranstaltung grundsätzlich nicht statt.
Soweit künftig automatisierte Entscheidungsprozesse eingesetzt werden, wird diese Datenschutzerklärung vor oder zum Zeitpunkt der entsprechenden Verarbeitung um die gesetzlich erforderlichen Informationen ergänzt.
§ 21 Verarbeitung personenbezogener Daten von Ausstellern und Sponsoren
Für Aussteller und Sponsoren gelten ergänzend die jeweiligen vertraglichen Vereinbarungen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der German Legal Tech Summit GmbH.
Personenbezogene Daten von Ansprechpartnern, Standpersonal und sonstigen vom Vertragspartner benannten Personen werden insbesondere zur Durchführung des jeweiligen Vertragsverhältnisses, zur Veranstaltungsorganisation und zur Kommunikation verarbeitet.
Die AGB verpflichten die Vertragspartner zur Einhaltung des anwendbaren Datenschutzrechts.
Soweit ein Vertragspartner personenbezogene Daten seiner Mitarbeiter, Beauftragten oder sonstiger Personen an den Veranstalter übermittelt, ist der Vertragspartner für die Rechtmäßigkeit der eigenen Übermittlung und die erforderliche Information der betroffenen Personen verantwortlich, soweit gesetzlich vorgesehen.
§ 22 Externe Dienstleister und Auftragsverarbeitung
Zur Durchführung der Kongressmesse kann der Veranstalter externe Dienstleister einsetzen.
Soweit diese Dienstleister personenbezogene Daten im Auftrag des Veranstalters verarbeiten, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage entsprechender datenschutzrechtlicher Vereinbarungen.
Der Veranstalter bleibt für die von ihm verantworteten Verarbeitungen datenschutzrechtlich verantwortlich.
Die konkreten Dienstleister können sich insbesondere aus den Bereichen Registrierung, Ticketing, Hosting, IT, Zahlungsabwicklung, Streaming, Networking, Newsletter, Veranstaltungsorganisation sowie Foto-, Film- und Medienproduktion ergeben.
§ 23 Änderungen dieser Datenschutzerklärung
Der Veranstalter behält sich vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen, soweit dies aufgrund rechtlicher, technischer oder organisatorischer Änderungen erforderlich wird.
Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt der Nutzung bzw. Erhebung personenbezogener Daten veröffentlichte Fassung.
Bei wesentlichen Änderungen, die die Rechte oder Interessen betroffener Personen berühren, wird der Veranstalter – soweit gesetzlich erforderlich – gesondert informieren.
§ 24 Schlussbestimmungen
Soweit einzelne Bestimmungen dieser Datenschutzerklärung unwirksam sein oder werden sollten, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Es gelten die jeweils anwendbaren gesetzlichen Datenschutzvorschriften, insbesondere die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie – soweit einschlägig – das Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (TDDDG).